PNP vom 22.April 2017

Kirchberg vorm Wald. Josef Weiss leitete die Jahreshauptversammlung der DJK-SV Kirchberg, da Ewald Schopf jun. vergangenes Jahr zurückgetreten war. Im gut besuchten Zacher-Saal – gekommen waren unter anderem Diözesanverbandsvorsitzender Klaus Moosbauer, BLSV-Vertreter Walter Knoller und Vize-Bürgermeister Christian Fürst – standen Neuwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt.

"Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns", so Josef Weiss. Nach sportlichen Erfolgen und der Fertigstellung des Vereinsheims überraschte alle der Rücktritt von Ewald Schopf jun. Auch heuer würden die Aufgaben nicht weniger: ein zweiter Rasenplatz und das LEADER-Projekt mit Kunstrasen-Soccer- Platz stehen in Aussicht.

Mit großer Mehrheit bei nur 2 Gegenstimmen, beschloß der Tiefenbacher Gemeinderat bei seiner Sitzung am 22.09.2016, die lange fällige Sanierung des Kirchberger Ausweichspielfelds (bisher Sandplatz) in Form eines vollwertigen Rasenplatzes nach neuesten Standards durchzuführen. Nach gemeinsamer Erarbeitung eines Finanzierungskonzeptes mit dem DJK-SV Kirchberg v.W. entstehen der Gemeinde dadurch keine Mehrkosten gegenüber einer Sanierung als Sandplatz. Für unseren Sportverein, der ebenso wie der BLSV einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung leistet, bedeutet diese Entscheidung einen Meilenstein in seiner weiteren Entwicklung und einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung im Bereich Fußball. Mit einer Fertigstellung ist bis Mitte 2017 zu rechnen. Ohne Ausweichmöglichkeit gab es in der Vergangenheit zunehmend Probleme bei der Abwicklung eines ordnungsgemäßen Spielbetriebs, gleichzeitig wurde der Hauptplatz in Schlechtwetterphasen dadurch übermäßig beansprucht. Die Vorfreude auf die künftig wesentlich besseren Trainings- und Spielmöglichkeiten ist deshalb riesengroß bei der Kirchberger Sportlerfamilie. Auch die anderen Gemeindevereine aus Tiefenbach und Haselbach werden davon profitieren, da für die Jugendspiele in den teils bis Ende Juni andauernden Spielrunden dadurch ein Rasenspielfeld innerhalb der Gemeinde zur Verfügung stehen wird, wenn die Hauptplätze ab Ende Mai zur Instandsetzung gesperrt sind.

42 Teilnehmer machten sich am Samstag, 17.09.2016 auf nach Schladming-Rohrmoos zum Vereinsausflug. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt – jung und alt, männlich und weiblich waren gleichermaßen vertreten. Zunächst ging es nach Ramsau am Dachstein, wo man einem Viehabtrieb beiwohnte, leider bei sehr naßkaltem Wetter, was äußerst schade war. Nach Einchecken in der Hotel-Erlebniswelt Stocker mit anschließendem Wellnessen ging es abends zum deftigen Knappenessen in die Knappenalm, einer stollenartig angelegten Tanzbar im Keller, die mit 250 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt war. Bei launiger Musik der Schladminger Band „Die 2 lustigen 3“ verbrachte man einen lustigen Abend, der bei einigen jüngeren Teilnehmerinnen bis zum nächsten Morgen dauerte. Nach dem Frühstück und Auschecken fuhr man am Sonntag per Gondelbahn auf die Schladminger Planai, wo bei sonnigem Wetter nach Gelegenheit zum Wandern wiederum unterhaltsame Live-Musik in der bekannten „Schaf-Alm“ auf die Ausflügler wartete. Am frühen Abend schließlich kehrte die bunte Truppe wohlbehalten nach Kirchberg v.W. zurück. Besonderer Dank gilt den Organisatoren Klaus und Monika Fehrer mit ihren Unterstützern – auch das schlechte Wetter während des samstäglichen Almabtriebs konnte die durchgehend gute Laune auf einem gelungenen Ausflug nicht trüben.

Die Umwandlung des maroden Kirchberger Sand- in einen Rasenplatz wäre ein erster Schritt hin zur Realisierung des Sportstättenkonzepts, das die Vorstände der DJK Haselbach, der DJK-SV Kirchberg vorm Wald und des FC Tiefenbach DJK an die Gemeinde herantrugen. Der Tiefenbacher Gemeinderat kürte nun mehrheitlich die sandige Variante zum Top-Favoriten.
Hartplätze sind Auslaufmodelle. Sie werden nur in Notfällen gelobt, weil sie nicht viel kosten. (...) Ein weiterer Rasenplatz würde nicht nur die Hauptspielfelder entlasten, sondern auch mittelfristig die unbefriedigende Situation entschärfen, die sich regelmäßig im Juni auftut, wenn die drei gemeindlichen Rasenflächen zeitgleich gesperrt sind. Funktionäre und Trainer müssen bei den Vereinen ringsum Klinken putzen, um geeignete Ausweichquartiere für Spiel und Training aufzutreiben. Dass dies gebührenpflichtig ist, soll der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt bleiben. (...) Die drei Clubs haben rund 2300 Mitglieder. Die 47000 Euro Mehrkosten für einen zweiten Rasen in Kirchberg, von dem alle drei profitieren würden, belaufen sich auf Investitionskosten von rund 20 Euro pro Mitglied. (...) Übungsleiter, Trainer, Betreuer und Akteure; sie alle brauchen moderne, attraktive Sportstätten, um ihre sportlichen Aktivitäten ausüben zu können. Auch weil immer weniger Leute bereit sind, Posten zu übernehmen, befinden sich etliche Vereine mitten im Existenzkampf. Die Sportler vor Ort treibt die Sorge um, dass sie wieder in die Abseitsfalle tappen. Der Ball aber liegt nun in der Hälfte der Kommunalpolitiker. Gunther Rankl Tiefenbach

   
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